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Der Einsatz von Propylenglykol bei Milchkühen ist zur Ketoseprophylaxe
seit langem bekannt. Glycerin ist eine mit dem Propylenglykol eng verwandte chemische Verbindung. Glycerin wird im Pansen nahezu vollständig aufgenommen und wird im Stoffwechsel ebenso wie Popylen-
glykol zum Aufbau von Blutzucker verwendet. Damit kann Glycerin wie in vielen Versuchen belegt ist, zur Ketoseprophylaxe bzw. zur Behandlung verwendet werden.
Glycerin fällt als Nebenprodukt bei der Biodieselgewinnung an und unter- liegt der ständigen Qualitätskontrolle und ist für alle Tierarten zu-
gelassen. Glycerin wird von Tieren aufgrund seines süßen Geschmackes besser als Propylenglykol aufgenommen.
Glycerin wird in einer Konzentration von mind. 85 % angeboten. Dadurch
liegt die Einsatzmenge um ca. 15 % höher im Vergleich zu Propylen- glykol. Bei Temperaturen unter 10°C nimmt die Viskosität zu, d. h. das Produkt verliert an Fließfähigkeit. Durch das Unterrühren von 10 %
Wasser wird die Fließfähigkeit wieder deutlich verbessert.
Glycerinmind. 80 % Farbebeige bis braun
Wasser 10 - 12 % Methanol < 0,02 %
Ascheca. 4 % Monoglycerideca. 4 %
Energie Umsetzbare Energie, Schwein 14,0 Mj
Umsetzbare Energie, Geflügel 14,0 Mj Nettoenergie Laktation, NEL 9,80 Mj Umsetzbare Energie, Rind 16,0 Mj
Rel. Dichte 1,20 - 1,22 Einsatzmenge: 300 - 500 ml je Kuh und Tag
bei besonderen Rationsbedingungen bis 800 ml
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