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Rapsöl - Argumente, die überzeugen.
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Rapsöl erhöht die Energiedichte der Mischung und damit die Energieaufnahme der Tiere.
Rapsöl ermöglicht den Einsatz von Futtermitteln mit geringwer Energiedichte.
Rapsöl deckt den Bedarf an essentiellen Fettsäuren.
Rapsöl unterstützt die Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen.
Rapsöl bindet Staub und vermindert dadurch Futterverluste.
Rapsöl verbessert die Fließfähigkeit von pelletierten Futtermischungen.
Rapsöl gleicht unterschiedliche Partikelgrößen bei mehlförmigen Futtermischungen aus.
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Rapsöl besitzt ein günstiges Fettsäuremuster.
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Das Futterfett hat Einfluß auf die Fettqualität im Schlachtkörper. Dabei ist folgendes zu beachten:
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Beim Schwein mit überwiegend enzymatischer Verdauung wird die Fettsäurezusammensetzung des Depotfettes (Speck und Flomen) in hohem Maße durch die
Fettsäurezusammensetzung des Futterfettes beeinflusst.
Das Fettsäuremuster ist bedeutsam für die Konsistenz, Oxidationsstabilität und den Geschmack des Schlachtkörperfettes und der daraus hergestellten
Produkte.
Nachteilig sind in diesem Zusammenhang mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Polyenfettsäure), wie Linol- und Linolensäure, die zu einer weichen,
tranigen Konsistenz und zu geringe Oxidationsstabilität (schnelles Ranzigwerden) führen.
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Das Fettsäuremuster des Rapsöles ist im Vergleich zu Sojaöl günstiger für Mastschweine.
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Energiedichte
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Die Energiedichte von Rapsöl beträgt 36,7 MJ ME je kg. Sie ist damit fast dreimal so hoch wie die von Gerste (12,8 MJ ME). Eine hohe Energiedichte
im Futter ist besonders bedeutsam für Mastschweine mit hoher Wachstumsintensität, für Zuchtsauen während der Laktation und für Ferkel während der Aufzucht.
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Bei Mastschweinen
mit hohem Proteinansatzvermögen ist die Futteraufnahme der begrenzende Faktor für das Wachstum. Die hohe Enerdgiedichte von Rapsöl bewirkt, daß bei gleich hohem Futterverzehr mehr Energie aufgenommen wird. Das genetisch vorhandene Wachstumspotential kann somit besser ausgeschöpft werden. Das führt zu einer besseren Nährstoffverwertung, geringeren Futterkosten und verminderten N- und P-Ausscheidungen je kg erzeugtem Schweinefleisch.
Bei Zuchtsauen
sind während der Laktion sehr hohe Energiemengen für eine gute Aufzuchtleistung (bei 10 Ferkeln 64-70 MJ ME/Tier und Tag) und für die Erhaltung der Fruchtbarkeit erforderlich. Der Gewichtsverlust der Sauen sollte während der Laktion 15kg nicht über- und die Rückenspeckdichte am Ende der Säugezeit 15mm nicht unterschreiten. Daher sind wegen des begrenzten Futteraufnahmevermögens der Sauen (besonders bei Jungsauen) hohe Energiedichten von >13 MJ ME/kg in den Mischungen erforderlich. Durch den Einsatz von Rapsöl kann die Energieversorgung leichter realisiert werden. Rapsöl beeinflusst auch die Fettsäurezusammensetzung der Milch positiv.
Die Ferkel
können Rapsöl dank bestimmter Enzyme sehr gut verdauen. Durch den Rapsöleinsatz wird die Verdaulichkeit der organischen Substanz, der Mineralstoffe und fettlöslichen Vitamine erhöht. Dazu kommt die beruhigende und entzündungshemmende Wirkung der Linolensäure, die bei Ferkeln ein schnelleres Wachstum und eine bessere Futterverwertung bewirkt.
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Einsatzempfehlungen für Rapsöl in der Schweinefütterung
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Für Futterzwecke sind nur Rapsöle, die von Rapssorten mi 00-Qualität stammen, geeignet. Öl aus deutschen 00-Rapssorten weist Erucasäureanteile von
weniger als 1,5 % an den Gesamtfettsäuren auf.
Deshalb werden in der Elbmarsch-Ölmühle nur 00-Rapssorten verarbeitet.
Die zu empfehlende Rapsölmenge in der Schweinefütterung wird von unserem Futtermittelberater exakt für Ihre Tiere berechnet und mit der fahrbaren Misch- und Mahlanlage vor Ort eingemischt.
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